Pomsky – Verbände und Vereine

Sep 2, 2019

In welchem Verein ist der Pomsky anerkannt?

In Deutschland ist der Pomsky bisher von keinem Verein als offizielle Hunderasse anerkannt worden. Da es sich beim Pomeranian Husky um eine Hybridrasse handelt, wird diese Anerkennung vermutlich auch noch auf sich warten lassen.

Für den Pomsky wurde jedoch ein internationaler Verein gegründet, der einen Rassestandard für den Pomsky entwickelt hat und eine Verwirklichung dieser Ziele anstrebt.

Ebenso hat sich in den USA ein Verbund an Pomsky-Züchtern und Liebhabern gebildet. Dieser Verein, die Pomsky Owner Association (POA) setzt sich für die EInhaltung des Pomsky-Standards ein und geht aktiv gegen Schwarzzüchter und sogenannte Vermehrer von Pomskies vor.

Pomsky Owners Association (POA)

Die Pomsky Owners Association (POA) hat ihren Sitz in Toronto und ist eine der führenden Autoritäten für die Pomsky-Hundzucht. Die Pomsky Owners Association besteht aus mehr als 50 namhaften Pomsky-Züchtern und bietet Züchtern und Liebhabern von Pomskies eine seriöse Informationsquelle rund ums Thema Pomsky.

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IPRC-Foundation

Die IPRC-Stiftung ist ein Zusammenschluss freiwilliger Helfer mit Sitz in den Niederlanden. Die IPRC-Stiftung will sich für die Durchsetzung aller kommerziellen Züchter im In- und Ausland einsetzen, unabhängig davon, ob sie nach den gesetzlichen Vorschriften und im Interesse des Tierschutzes züchten. Hauptziel ist hierbei die Gesundheit des Hundes, unabhängig von Vorgaben und Vorschriften.

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International Pomsky Association (IPA)

Die International Pomsky Association wurde 2014 mit dem Ziel gegründet, eine über mehrere Generationen durch Kreuzung von Pommeranian und Husky zu einer kleinen Begleiter-Spitzrasse mit den Merkmalen eines Husky zu standardisieren. Zusätzliche Rassen können laut IPA hinzugefügt werden (mit Offenlegung), um die Rasse zu stabilisieren.

Das IPA existiert in erster Linie als Dokumentationsstelle und Verein für Liebhaber des Pomsky.

Die International Pomsky Association hat einen Rassestandard für den Pomsky definiert, der den „Real Pomsky“, also den sogenannten „Echten Pomsky“ beschreibt. Dieser Standard an körperlichen und charakterlichen Merkmalen ist das Ziel und die Mission der IPA.

Pomsky Club of America (PCA)

Der Pomsky Club of America ist ein in den USA beheimateter Pomsky-Züchterverband. Er gründete sich im Bewusstsein, dass der Pomsky als beliebter Modehund viele Vermehrer auf den Plan rufen würde, denen Geld vor das Wohl des Hundes gehen wird. Dass die erforderliche Sorgfalt, mit der Elterntiere nach ihren Merkmalen und ihrer DNA ausgewählt werden, dabei zu kurz kommt, war einer der Gründungsgründe des PCA.

Die PCA rechnete damals auch mit dem Widerstand derjenigen, die den Pomsky aufgrund seiner Hybrid-Herkunft nicht als Rassehund anerkennen würden. Trotz aller vorhersehbaren Widrigkeiten wurde nach den ersten Würfen der Pomsky Club of America gegründet.

Ziel der PCA ist es, Züchter an einen hohen Zuchtstandard zu binden und damit Käufern die Chance zu geben, einen „guten“ Pomsky zu kaufen: DNA-verifiziert und nach höchsten Standards in Hundehaltung und Welpen-Aufzucht. Dafür weden Aufzeichnungen und Zuchtbücher geführt und gepflegt und der Standard des Pomsky weiter vorangetrieben.

Fédération Cynologique Internationale (FCI)

Zitat von der Webseite der Fédération Cynologique Internationale, Stand 03.09.2019, 17:49h MEZ

„Die Fédération Cynologique Internationale ist die Weltorganisation der Kynologie. Sie umfasst zur Zeit 98 Mitglieds- und Partnerländer (nur ein Verband pro Land), welche ihrerseits eigene Ahnentafeln ausstellen und die Richter ausbilden.

Die FCI besteht aus drei Sektionen: Europa – Amerika & Karibik – Asien, Afrika & Ozeanien

Die FCI garantiert innerhalb ihrer Organisation die gegenseitige Anerkennung der Abstammungsurkunden (Ahnentafeln) der Länder, wie auch der Richter.

Zur Zeit anerkennt die FCI 349 verschiedene Rassen. Jede von ihnen ist das « Eigentum » eines bestimmten Landes, welches als Ursprungsland der Rasse bezeichnet wird. Die Ursprungsländer erstellen in Zusammenarbeit mit der Standards- und der Wissenschaftlichen Kommission der FCI die Standards für ihre Rassen (Beschreibung des Idealtyps der Rasse). Die Übersetzungen, die Nachführung der Änderungen und die Veröffentlichung erfolgt durch die FCI.  An Ausstellungen in den FCI-Ländern stellen die Rassestandards für die Richter die Bewertungsgrundlage dar. Zudem sind sie ebenfalls die Basis für die Züchter bei Ihrem Bestreben, erstklassige Hunde zu  züchten.

Die FCI-Länder führen internationale Schönheitsausstellungen, Arbeits- und Jagdprüfungen, Agility und Obedience-Wettbewerbe, Rennen, Coursings und Prüfungen für Hütehunde durch, deren Ergebnisse der FCI-Geschäftsstelle gemeldet und von dieser computermässig erfasst werden. Hat ein Hund eine gewisse Anzahl Anwartschaften erreicht, kann er mit dem Titel eines internationalen Schönheits-, Ausstellungs-, Arbeits-, Arbeit und Schönheits-, Agility-, Obedience-, Renn-, Schönheit und Leistungs-, oder Hütehunde-Champions ausgezeichnet werden. Diese Titel werden von der F.C.I. verliehen.

Darüber hinaus können die Züchter – über ihre Landesverbände – ihre Zwingernamen international schützen lassen.“