Der Husky

Husky ist ursprünglich ein Schlittenhund, der in nördlichen Regionen beheimatet ist. Er ist mit dem Spitz verwandt. Die Kreuzung des Husky mit dem Spitz zur Erschaffung einer Hybridrasse ist daher die Zusammenführung zweier verwandter Hunderassen. Das Resultat, der Pomsky, ist optisch eine kleinere Version des Husky.

Huskies werden im Schlittenhunderennen eingesetzt. Sie können den Schlitten schneller und kraftvoller ziehen als andere Hunderassen, was sie für diese Aufgabe besonders qualifiziert. In den letzten Jahren vermarkten Unternehmen auch Touristenwanderungen mit Hundeschlitten für Abenteuerreisende in Schneeregionen. Huskies werden heute auch vermehrt als Haustiere gehalten, benötigen jedoch anspruchsvolle Aufgaben, die ihre Kraft und Ausdauer fordern.

Der sibirische Husky

Der Sibirische Husky ist eine mittelgroße Gebrauchshunderasse, die ihren Ursprung in Nordostasien hat. Die Rasse gehört zur genetischen Familie der Spitz. Bei richtiger Ausbildung sind sie großartige Haustiere und Schlittenhunde. Es zeichnet sich durch sein dickes, pelziges Doppelfell, aufrechte dreieckige Ohren und unverwechselbare Markierungen aus.

Die ursprünglichen sibirischen Huskies wurden von den Tschuktschen gezüchtet. Es ist eine aktive, energische, widerstandsfähige Rasse, deren Vorfahren in der extrem kalten und rauen Umgebung der sibirischen Arktis lebten. William Goosak, ein russischer Pelzhändler, brachte sie während des Nome Goldrausches nach Nome, Alaska. Zu Anfang waren Huskies jedoch nur Schlittenhunde, als Haustiere kamen sie erst später in Mode.

 

Körperliche Merkmale des Husky laut Rassestandard

Das Fell des Husky schützt ihn vor -60 Grad Celsius

Das Fell eines Siberian Husky ist dicker als das der meisten anderen Hunderassen und besteht aus zwei Schichten: einem dichten Unterfell und einem längeren Deckfell aus kurzen, glatten Schutzhaaren.

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Das dicke Fell schützt die Hunde vor harten arktischen Wintern,  reflektiert aber auch im Sommer die Hitze. Es ist in der Lage, Temperaturen von -50 bis -60 °C (-58 bis -76 °F) standzuhalten. Die Unterwolle fehlt oft beim Ablösen. Ihr dickes Fell erfordert eine wöchentliche Pflege.

Sibirische Huskies gibt es in einer Vielzahl von Farben und Mustern, meist mit weißen Pfoten und Beinen, Gesichtszügen und Schwanzspitze. Die häufigsten Mäntel sind schwarz-weiß, dann weniger häufig kupferrot und weiß, grau-weiß, reinweiß und das seltene „Agouti“-Fell, obwohl viele Individuen blond oder scheckig sind. Auffällige Masken, Brillen und andere Gesichtszüge kommen in großer Vielfalt vor. Merle Fellmuster sind nicht erlaubt.

Blaue, stechende Augen

Die Augen des Siberian Husky sind mandelförmig, mäßig verteilt und leicht schräg gestellt. Sie können braun, blau oder schwarz sein. Eine Mehrfarbigkeit eins Auges ist im Rassestandard akzeptiert.  Auch die unterschiedliche Färbung beider Augen, sogenanntes Odd-Eye, gehört zu den möglichen Merkmalen des Husky. Ihre Augen sind typischerweise hellblau, obwohl sie auch braun, grün, blau, blau, gelb oder heterochrom sein können. Huskies sind anfälliger für eine gewisse Uveitis als die meisten anderen Rassen. Die ungewöhnliche Teilfarbe der Augen beeinträchtigt nicht das Sehvermögen des Hundes.

Bunte Nasen – oder lieber weiß?

Der Rassestandard sieht beim Husky eine weder spitze noch eckige Nase vor. Die Farbe der Nase hebt sich von der Fellfarbe ab. So ist die Nase ist bei grauen Hunden schwarz, bei schwarzen Hunden braun, bei kupferfarbenen Hunden und weißen Hunden hellbraun.

Einige sibirische Huskies haben eine sogenannte „Schnee-Nase“ oder „Winter-Nase“. Hierbei ist die Nase hell. Diese Hypopigmentierung der Nase ist als Merkmal offiziell akzeptiert.

Der Schwanz dient dem Husky als Heizung

Sibirische Husky-Schweife sind stark behaart. Der Husky verwendet seinen Schweif oft als Wärmequelle. Dafür legt er den Schwanz über seine Gesicht und Nase und hält diese warm.

Rassestandard: Der Schwanz sollte ausdrucksstark sein, niedrig gehalten werden, wenn der Hund entspannt ist, und nach oben in einer „Sichel“-Form gebogen sein, wenn er aufgeregt oder an etwas interessiert ist. Sie sollte symmetrisch sein und nicht gekrümmt oder zur Seite abgewinkelt; der Schwanz kann sich so weit krümmen, dass er den Rücken berührt.

Größe

Der Rassestandard bestimmt, dass die Männchen der Rasse idealerweise zwischen 53 und 61 cm hoch sind und zwischen 20 und 27 kg wiegen. Die Weibchen sind kleiner, werden bis zu 51 bis 56 cm hoch und erreichen ein Gewicht von 16 bis 23 kg.

Charakter und Verhalten des Husky

Huskies sind energisch und athletisch. Der Husky heult eher und bellt nicht. Er ist ein Fluchtkünstler. Huskies graben sich unter Zäunen durch, zerkauen Zäune und Seile und springen über hohe Mauern. Er ist intelligent und findet fast immer einen Weg zur Flucht.

Huskies sind eine dehr kinderfreundliche Rasse. Jedoch weist der Husky ein hohes Energielevel auf, was ihn für Kleinkinder etwas zu ungestüm macht. Er hat ein hohes Bewegungsbedürfniss und verfällt ohne angemessene Auslastung in zerstörerisches Verhalten.

Sibirische Huskies haben einen ausgeprägten Jagdinstinkt. In ihrer sibirischen heimat jagten sie in Rudeln. Dabei machten sie Jagd auf Wildkatzen, Vögel und Eichhörnchen. Auch wenn der Husky inzwischen ein eher ruhiges Gemüt hat, tritt der Jagdinstinkt ist auch heute zu Tage.

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Bei der Haltung zu beachten:

Ein 1,83 m langer Zaun wird für diese Rasse als Haustier empfohlen, obwohl einige von ihnen dafür bekannt sind, Zäune bis zu einer Höhe von 2,44 m zu überwinden. Elektrische Haustierzäune sind möglicherweise nicht effektiv. Sie lieben die Gemeinschaft und fühlen sich in Gegenwart von Menschen und Hunden sehr wohl.

Die Gesundheit des Husky

Der sibirische Husky hat eine durchschnittliche Lebenserwartung von 12 bis 14 Jahren.

Gesundheitsprobleme in der Rasse sind hauptsächlich genetisch bedingt. Hierzu gehören Defekte am Auges (jugendliche Katarakte, Hornhautdystrophie, Eckglaukom und progressive Netzhautatrophie) und angeborene Laryngeallähmung.

Hüftdysplasie ist bei dieser Rasse nicht häufig anzutreffen, kann aber, wie bei vielen mittelgroßen Hunden, vorkommen. Die Orthopädische Stiftung für Tiere hat den Siberian Husky derzeit auf Platz 155 von 160 möglichen für Hüftdysplasie gefährdeten Rassen, wobei nur zwei Prozent der getesteten Siberian Huskies eine Dysplasie aufweisen.

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